Eine Weihnachtsgeschichte auf mehreren Backblechen

von Gartenphilosophin (Kommentare: 1)

Es war einmal ein kleines Küken,

Allein im Wald

das fand sich eines Morgens mitten im Wald wieder. Es hatte KEINE Ahnung, wie es dahin gekommen war; es hatte nur einen Wunsch: Hinaus aus dem Wald!

ES WOLLTE NACH HAUSE!

rätselhafte Tiere

Das Küken machte sich auf den Weg.

Der Wald war so gruselig, überall raschelte es und der Wind fuhr durch die hohen Wipfel der Bäume. Dem Küken war angst und bange. Erleichtert kam es an den Waldrand und traf dort drei merkwürdig weisse Tiere:
„Wisst Ihr, wie ich nach Hause komme?“, fragte das Küken schüchtern.
„BÄÄÄÄHHHH!!!!“ antworteten die Drei nur.

Zu Hause?

Das half dem Küken nicht und es ging weiter. Da! In der Ferne erblickte es Häuser! Da musste es sein! Endlich zu Hause! Das Küken lief, so schnell es konnte, doch als es die Häuser erreichte, waren es eben nur Häuser!

Kein einziges Huhn, kein Stall, in dem es Unterschlupf finden konnte.

Spatzen kommen neugierig

Neugierige Spatzen kamen angeflogen

und setzten sich zu dem Küken. Spatzen sind von jeher die Freunde der Hühner und kommen zu Gast, wenn es etwas zu essen gibt. „Wir helfen Dir“, riefen sie. Doch so plötzlich, wie sie gekommen waren, waren sie auch wieder weg!

 

KATZE!

Das Küken hatte ein seltsames Gefühl und drehte sich um: OH SCHRECK!! Eine große Katze sass hinter ihm! Dem Küken war nun himmelangst! Ganz leise und verschüchtert fragte es die Katze nach dem Weg. Doch diese hob nur langsam ihre Pfote und betrachtete ihre Krallen. Das Küken bekam es nun wirklich mit der allergrößten Angst zu tun. Ohne einen weiteren Gruß lief es davon.

Wieder allein

Wieder musste es durch den tiefen Wald. Es wurde immer dunkler, denn Wolken zogen auf. Oh, wie sich das Küken nach Hause sehnte! Es fühlte sich so allein!

Der dicke Mann

Mitten im Wald traf das Küken

auf einen dicken Mann, der einen Sack auf seinen Schultern trug. Völlig erschöpft setzte sich das Küken hin. Freundlich fragte der Mann mit dem Sack, wo es denn hin wolle. Da brach das Küken fast in Tränen aus. Der Mann lächelte, so das dem Küken ganz warm wurde. Er sagte: „Warte, ich rufe die Spatzen zu Hilfe. Sie sollen Dich begleiten und dir den Weg zeigen“!

Ganz schnell waren die Bäume wieder voller Spatzen und ihr freudiges Getschilpe machte dem Küken wieder Mut. Es dankte dem dicken Mann mit dem Sack und machte sich mit den Spatzen, die viel und laut lachten und sich unterhielten, auf den Weg.

Endlich! Doch...

Zu Hause!

Und wirklich, nach gar nicht allzulanger Zeit lichtete sich der Wald erneut und das Küken erkannte den heimatlichen Stall!

Es war begeistert und rannte los!

Upps, da war auf dem Hof die dicke alte Ente, die immer sofort die Küken pickte, wenn diese zu schnell unterwegs waren. Das Küken konnte noch rechtzeitig bremsen und ging langsam an der alten Ente vorbei.

Die Spatzen flogen mit und freuten sich schon auf eine gemeinsame ausgiebige Körnermahlzeit, als

Vater Hahn

der Hahn angeschossen kam. Zack, waren die Spatzen weg. Mit dem König des Hofes wollten sie besser keinen Ärger bekommen.

Mama Huhn

„WO WARST DU!“, donnerte er los. Das Küken duckte sich völlig verschüchtert, denn es wusste ja selber nicht, wo es gewesen war. Noch bevor es anfangen konnte, seine Geschichte zu erzählen, kam eine wunderschöne Henne angeflogen. Vor Freude über das Wiedersehen mit ihrem Kind, begann sie, den schönsten Hennentanz aufzuführen, den die Weihnachtszeit je gesehen hatte. Der Tanz war so schön, das es sogar dem Hahn vor Bewunderung und Rührung die Sprache verschlug!

Große Feier

Nun kamen alle anderen Hennen und Hähne an

und scharten sich um das Küken. Dieses erzählte von seinen Abenteuern und kam sich immer mutiger vor. Vor allem der freundliche dicke Mann, mit dem Sack auf den Schulter, von dem erzählte es ganz lange. Doch dann begann sein Magen so laut zu knurren, das Alle beschlossen, zu den Näpfen zu gehen und dort bei einer ordentlichen Körnermahlzeit weiterzufeiern.
Auch die Spatzen bekamen ihren Teil ab.

Abend ward, nun kommt die Nacht

Als es dunkel wurde, gingen alle Hühner in ihre Ställe. Unser kleines Küken kuschelte sich eng unter den Flügel seiner Mama und schlief sofort ein.

Wovon es träumte? Überlegt selbst….


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Kathrin

Von: Kathrin

Am:

Um: 21:26

Hallo Gartenphilosophin,
das ist doch ein netter Mann mit Sack!
Da mag man doch gar nichts davon essen....
Viele Grüße vom Nikolaus