Weihnachtseinkauf für den Garten?

von Gartenphilosophin (Kommentare: 0)

Über mögliche Weihnachtsgeschenke für den Garten

Gartenscheren sind unverzichtbar

Gnadenlos Weihnachten…

Weihnachten kann ja eine grausame Zeit sein, überall Hektik, überall Gedränge und wenig Zeit, sich Gedanken über Geschenke zu machen.

Da habe ich mich mal hingesetzt und meinen ersten echten Werbeblogbeitrag geschrieben.
Was braucht der/die GärtnerIn für sich und den Garten?

 

Ein Sauzahn für die Bodenbearbeitung

Drei Dinge:



Geeignetes Werkzeug und Equipment
Pflanzen, um Weihnachten herum eher als Gutschein
Gartenmöbel und Gartenschnickschnack und Gartenkunst

 

Für die, unter uns, die den Einzelhandel retten wollen: geht und macht genau das! Es hat einen riesen Vorteil, Ihr könnt anfassen, Euch beraten lassen und die Ware sofort mitnehmen! Für mich ist das überhaupt DER Vorteil. Dazu werden Arbeitsplätze gesichert und die Vielfalt kleinerer und größerer Geschäfte VOR ORT gesichert.

Zum Beispiel habe ich heute diesen Fugenkratzer gesehen und mitgenommen, als Testversion, weil ich die Fugen der Auffahrt anders gesäubert werden sollen, als bisher. Auf den Knien krauchend und fluchend. Gesehen, gekauft getestet. Macht einen guten Eindruck und sieht sofort benutzt aus.

Für die unter uns, die lieber online kaufen: überlegt, ob Ihr nicht doch auch vor Ort einkaufen wollt. Wo und wie auch immer Ihr einkaufen wollt, ich habe ich mir Gedanken gemacht, was mir im Garten hilft und was mir im Garten fehlt.

 

Das brachte mich zu folgender Aufstellung, die natürlich nur für mich gilt, Euch aber vielleicht Anregung für das eine oder andere Geschenk bietet.

Lederhandschuhe fehlen noch...

Fangen wir bei den Händen an: Ein Garten ist ohne Gartenhandschuhe schwieriger zu bearbeiten. Auch ich liebe Gartenarbeit ohne Handschuhe, kann aber nicht ganz auf sie verzichten. Vor allem, wenn es um Rosenschnitt geht, bin ich über meine Lederhandschuhe sehr dankbar. Nach 10 harten Jahren habe ich sie dieses Jahr entsorgen müssen und brauche nun neue. Ich liebäugele ja auch mit denen, die bis zum Ellenbogen hochgehen. Was habe ich mich schon fluchend in Rosendornen verheddert und bin nicht wieder weggekommen. Das Gleiche auch in Brombeerbüschen. Hartnäckige Festhalter so Dornen.

 

Hacken und Schaufeln erleichtern vieles

Nun gibt es neben meiner Gartenarbeit auch Arbeit, die mit anderen Menschen zu tun hat. Da ist es schwierig, ihnen mit Dreck unter den Nägeln und mit dreckigen Fingerkuppen zu begegnen. Deshalb habe ich für diese Tage, an denen ich viel weiteren Kontakt habe, auch leichte Gartenhandschuhe. Die mag ich im Grunde nicht, denn sie gehen schneller kaputt als mir lieb ist. Um aber feinere Gartenarbeiten zu erledigen, sind sie sehr hilfreich.

Genial finde ich diese Klauenhandschuhe, Graben und Kratzen in einem. Ich hatte sie noch nicht an, mache mir aber meinen Privatscherz, das da auch bestimmt die künstlichen Fingernägel der Gärtnerin hineinpassen… Na gut, ist nur ein Scherz für mich…

Scheren mit und Schere ohne Qualität

Dann haben wir viele Werkzeuge in der behandschuhten oder unbehandschuhten Hand. Scheren, Hacken, Schaufeln, Spaten, Harken, Mähgeräte, Giesskannen, und weitere Materialien. Uns hier ist es wichtig, das Gartengeräte gut in der Hand liegen und LANGE gut arbeiten. Nichts ist ätzender, als wenn mitten in der Arbeit das relativ neue Werkzeug seinen Geist aufgibt.

Deshalb geht hier Qualität vor Preis. Für mich als Gärtnerin spielt Leichtigkeit und kleines Gewicht ebenfalls eine große wichtige Rolle.

Elektrogeräte

sind bei uns sehr gute Helfer, auch wenn wir wenige haben.

Im Grunde nur die Akuheckenschere. Die haben wir uns in diesem Jahr gegönnt, weil die schöne manuelle Gartenschere einfach ab irgendwann meine Kräfte überstieg. Die Akuschere schafft richtig fröhlich etwas weg, ruckelt so schön ist sehr handlich und leicht zu bedienen. Für unsere ca. 60 Metern Hecke eine echte Erleichterung, die in der Nutzung auch Spass macht. Unsere alte manuelle Schere bleibt natürlich, für kleinere Arbeiten ist sie ganz wunderbar.

Sägen, Hacken und Äxte,

irgendwie ist alles bei uns in Arbeit.

Vor allem die japanische Astsäge geht durch unser Holz wie Butter, die Astschere für die Bäume macht Spass und lässt sich auf jeden Winkel einstellen. Ein kurzer Zug am Seil und schnapp, ab ist der Ast.

 

Bücher kann man nie genug haben

In der Hand halten wir auch mein Liebstes: BÜCHER! Gartenbücher gibt es so viele, so viel lesenswerte Bücher, so viele schöne Bücher. Bücher, die Wissen vermitteln, die Sehnsucht wecken, die Geschichten erzählen, die Konzepte vorstellen.

Macht der/die GärtnerIn eine Pause, braucht es geeignete Gelegenheiten, in dieser Pause auch schön auszuruhen. Bänke, Stühle, Tische und ein Ausblick in den Garten tragen zu einer erholsamen Pause Wichtiges bei.

 

Zum Thema Gartenpflanzen: Um diese Jahreszeit ist das Pflanzen vom offenen Boden abhängig. Viele Gärtnereien haben jetzt geschlossen oder haben keine passenden Pflanzen im Sortiment. Da kann ein Gutschein gute Dienste leisten. Sprecht mit der örtlichen Gärtnerei!

Vielleicht habe ich Euch bei der Geschenkesuche etwas inspirieren können. Etwas, was Ihr für Euch oder für Eure Mitgärtner als Geschenk gebrauchen könnt!

Es sind ja noch ein paar Tage Zeit, also, immer mit der Ruhe und losgehen oder eben in aller Ruhe bestellen. Das kann jeder für sich entscheiden!


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